Auslandsblog.de - Kostenlose Blogs für Abenteurer

THE ADVENTURE OF MY LIFE

Auslandsjahr in Brasilien

Weihnachten und Silvester

Weihnachten bzw. die Weihnachtszeit nicht zu Hause zu verbringen war doch schon sehr komisch und der Dezember war für mich mit Abstand der schwierigste Monat in meinem gesamten Austausch bis jetzt.

Hier in Brasilien gibt es zur Weihnachtszeit gar keine Traditionen, außer die Familie ist sehr katholisch. Das heißt, es gibt keinen Adventskalender, keinen Adventskranz, keine Tradition zum Keksebacken und es wird an sich auch nicht viel in den Häusern geschmückt. Den Tannenbaum haben wir sogar schon Mitte November aufgestellt und geschmückt - sehr komisch. Dazu kommt natürlich noch, dass Weihnachten im brasilianischen Sommer liegt. Da kommt das Weihnachtsfeeling natürlich eher schwer auf!

Adventszeit

Ich habe allerdings meiner Familie einige deutsche Traditionen gezeigt. Es gab für die ganze Familie einen selbstgemachten Adventskalender und selbstgemachte Kekse. Dazu haben wir zusammen ein Lebkuchenhaus gebaut, was leider zusammengekracht ist :(

Insgesamt ist die Adventszeit schon sehr anders gewesen. Ich bin mit meiner Familie in Sao Paulo gewesen, es war Sommer und ich lag fast jeden Tag am Strand.

- Eine Erfahrung, die ich bestimmt nicht vergessen werde!

Heiligabend und Weihnachten

 

Am Heiligabend war ich erstmal doch ziemlich frustriert. Meine Familie hatte sich den ganzen Tag auf ihre Zimmer zurückgezogen und ich saß alleine im Wohnzimmer und habe Weihnachtsfilme geguckt und die Süßigkeiten aus Deutschland gegessen - Danke nochmal für das Paket :)

Was ich zu diesem Zeitpunkt ja nicht wusste, war das der Heiligabend hier nicht so die große Bedeutung hat, sondern erst der 1. Weihnachtstag.

Am Abend ging es dann letztendlich doch noch zur Familie um mit ihnen Weihnachten zu feiern.

Um Mitternacht wird hier ein Gebet gesprochen, ein Weihnachtslied und Happy Birthday für Jesus gesungen. Dafür stellte sich die gesamte Familie in einem Kreis vor einem Krippenspiel auf und hielt sich an den Händen. Die jüngste in der Runde bekam eine Kerze in die Hand und dann wurde gesungen und gebetet. Danach gab es dann endlich was zu essen (vor Mitternacht gibt es nichts zu essen) und Geschenke gab es auch.

Ich habe auch so einiges abgestaubt, obwohl ich niemals erwartet hätte, dass ich von der ganzen Familie Geschenke bekomme!

Zu essen gab es Truthahn, Rind und natürlich Reis und Bohnen. Zum Nachtisch gab es Tiramisu, Früchtepudding, Limettentorte, Apfelkuchen und Nusstorte.

 

Am 25. gingen wir dann erneut nochmal zur Familie um alle zusammen Mittag zu essen.

 

Zwischen den Feiertagen war ich mit meiner Familie und Guste (aus Litauen) in Guarapari, in dem Apartment meiner Großeltern direkt am Strand.

Silvester

Silvester verbrachten wir wieder zusammen mit der ganzen Familie. Dieses Mal jedoch im Beachhouse meiner Tante in Guarapari.

An Silvester trägt man in Brasilien weiß oder eine der Farben die das Horoskop als gute Farbe fürs nächste Jahr vorraussagt. Einige haben auch die Tradition (religiös) abends eine weiße Rose ins Meer zu werfen und zu Gott zu sprechen - Wenn die Rose nicht wieder zurück an den Strand gespült wird, hat man Glück für das gesamte nächste Jahr (Meine Familie hat diese Tradition nicht).

Am Abend kurz vor Mitternacht, nachdem wir gegessen haben (gleiches Essen wie an Weihnachten), gingen wir an den Strand, um uns das Feuerwerk anzugucken, was an einem weiter entfernten Strand gezündet wurde. Die Brasilianer zünden meistens nicht selbst ihre Feuerwerke bzw. kaufen keine Feuerwerke, sondern es gibt Feuerwerke die von der Regierung veranstaltet werden.

Wir sahen uns nun also das Feuerwerk an und sprangen (Guste, meine Gastmama und ich) über 7 Wellen. Auch dies ist eine brasiliansche Tradition, die Glück bringen soll :)

 

Bilder kommen noch!

Projeto Cajun

Heute waren wir, der Rotaryclub und Interactclaub, beim Projeto Cajun.

Bildergebnis für projeto cajun vitoria Bildergebnis für projeto cajun vitoria Bildergebnis für projeto cajun vitoria

Das Projeto Cajun ist eine Art Zirkusschule in einer Favela (Comudidade-Gemeinschaft genannt von den Einwohnern), wo Kinder im Alter von 2-18 Jahren, die nicht zur Schule gehen können, die Möglichkeit haben etwas zu lernen. Sie werden dort mit Essen versorgt, lernen und machen gemeinsam Sport. Das ganze Projekt wird von Freiwilligen unterstützt und von Rotary mit aufgebaut.  

An diesem Tag bekamen um die 150 Kinder von unserem Club Weihnachtsgeschenke. In diesen befanden sich zum einem Kleidung, Spielzeuge usw. aber zum anderen auch Grundlagen für Hygiene oder auch Essen. Für einige Kinder ist es das einzige Geschenk, dass sie während eines Jahres bekommen. Dementsprechend ist die Freude auch umso größer!

Es war sehr schön die Kinder so fröhlich zu sehen und ihnen etwas gutes zu tun!

São Paulo

Gemeinsam mit der ganzen Familie ging es für mich am 05.12. nach São Paulo.

Mein Gastvater hatte dort eine Fortbildung, sodass meine Gastmama, mein Gastbruder und ich alleine Sightseeing gemacht haben. Zudem haben wir auch einige Familienmitglieder von meiner Gastmama besucht und waren auf einer Hochzeit im kleinen Rahmen von dem Halbbruder meiner Gastmama.

Ich muss sagen, es war dann doch sehr schön so viel Zeit mit meiner Gastmutter und ohne meinen Gastvater zu verbringen!

Insgesamt waren wir 4/5 Tage dort. Dementsprechend hatten wir ein striktes Programm auf dem Plan. Zwischen Familientreffen ging es ab auf die Avenida Paulista, welche berühmt in São Paulo ist und wo sich ein Großteil der Sehenswürdigkeiten befinden. Während mein Gastbruder immer lange ausgeschlafen hat sind meine Gastmama und ich jeden Morgen in São Paulo rumgelaufen und sie hat mir alles in ihrer Heimastadt gezeigt, was zeitlich drin war.

Auf unserem Programm in São Paulo standen:

  • Beco de Batman (eine Straße voll mit Graffiti)
  • Avenida Paulista
  • Japanhouse
  • Casa das rosas
  • Avenida Paulista von oben
  • Parque do Ibirapuera
  • MASP (Kunstmuseum- Museu de arte de São Paulo)
  • Starbucks :)
  • Catedral Metropolitana de São Paulo oder Catedral da Sé
  • Straßenmarkt
  • Liberdade (Japantown)
  • Teatro Municipal
  • Pizza essen
  • Familienbesuche

 

 

1 Woche mit Austauschschülern

Vom 28.11. bis zum 04.12.2019 waren 4 Austauschschüler bei mir zu Gast. Mit dabei waren Jorgen aus Norwegen, Isabella aus Kolumbien, Emil aus Deutschland, Guste aus Litauen und ich.

Emil ist einer aus Sao Paulo, den Isabella und ich auf der Reise nach Pantanal& Bonito kennengelernt haben. Nun wollte er gerne Isabella besuchen und die Vitoria sehen. Also hat meine Gastmutter, die das ganze Chaos und so weiter in ihrem Haus liebt, kurzerhand auch noch Guste und Jorgen eingeladen.

Zusammen verbrachten wir einige schöne Tage, in denen wir sehr viel erlebt haben und ziemlich gute Freunde geworden sind. Es ist einfach so schön etwas mit Austauschschülern zu machen, weil jeder jeden versteht und alle den selben Dachschaden haben. Es hat also wie immer Spaß gemacht.

Wir haben etwas Sightseeing in Vitoria und Vila Velha gemacht, sind zu einer Sambaschule gegangen, um die Probe für Karneval zu sehen und haben uns ansonsten alle zusammen im Pool aufgehalten.

Wochenende mit Emma&Guste in Guarapari

Für dieses Wochenende hatte Adilza, Emmas erste Gastmutter, nach Guarapari zu ihrem Sommer/Beachhaus eingeladen.

Guste und ich fuhren somit am Donnerstag nach dem Tannenbaum schmücken nach Guarapari und verbrachten den Abend dort gemeinsam mit der Familie bei einem gemütlichen Churrasco (Barbecue).

Am nächsten Tag gingen wir an den Strand. Das Wetter hat leider nicht so mitgespielt, aber es hat trotzdem Spaß gemacht. Wir entschlossen uns nach einiger Zeit noch einen kleinen ( großen) Spaziergang entlang der Strände Guaraparis (Arreia Preta) zu machen.

Am Abend haben wir uns noch mit Jorgen (aus Norwegen) getroffen. Wir sind gemeinsam essen gegangen und dann später noch in eine Bar, wo wir uns dann mit einem Mexikaner, Juanpa, aus unserem Distrikt (er wohnt im Staat Rio) getroffen haben.

Auch am Samstag war wieder schlechtes Wetter. Also machten wir uns einen gemütlichen Tag Zuhause. Wir machten Brigadeiro, Churrasco und und und. Am Abend kamen dann noch Jorgen und Juanpa zu Besuch. Wir haben den ganzen Abend entspannt Musik aus 5 verschiedenen Ländern gehört, bis wir dann schlussendlich bei Weihnachtsliedern gelandet sind. Zudem haben wir Pizza bestellt-Zwar nicht so gut wie in Deutschland, aber Pizza ist Pizza :) Es ist wirklich IMMER lustig und schön, was mit anderen Austasuchschülerinnen zu machen.

Sonntag war schon unser letzter Tag. Wir gingen gemeinsam raus um Fotos am Strand zu machen und nach dem Mittagessen fuhren Guste und ich mit dem Bus zurück nach Vitoria.

Abenteuerurlaub in Pantanal&Bonito

Zusammen mit 24 Austauschschülern bin ich nun 9 Tage unterwegs in Campo Grande, Pantanal (Santa Clara) und in Bonito gewesen. Es war eine supertolle Reise mit ganz viel Spaß.

Am 02.11. ging es morgens, mit dem Flugzeug nach Campo Grande, los.  Dort haben sich alle Austauschschüler und Betreuer getroffen haben und eine Nacht verbracht.

Unser Hotel war relativ luxuriös für brasilianische Verhältnisse:

Bildergebnis für harbor self buriti suits campo grande Bildergebnis für harbor self buriti suits campo grande Bildergebnis für harbor self buriti suits campo grande Bildergebnis für harbor self buriti suits campo grande

An diesem Tag ging es dann auch schon gleich los mit der Orientation, wo wir alles über die Regeln und das Programm der Reise erfahren haben. Zudem haben wir unsere Ausrüstung von Terra Brasil für den Trip bekommen - einen Rucksack, eine Cappy, eine Trinkflasche, ein Shirt und ein Patch mit der Grafik des Trips.

03.11.19

Am nächsten Tag ging es nach dem Frühstück nach Pantanal (auf die Farm in Sana Clara). Wir hatten das Glück einen sehr gemütlichen Bus vorzufinden, inklusive Kuscheldecken. Unser Trip sollte insgesamt 5 Stunden dauern, doch als wir dann zum Mittagessen (um halb 11 morgens) in Miranda anhielten, fiel uns auf, dass die Klimaanlage kaputt war. Also musste ein neuer Bus gerufen werden, dennn bei 35°C Außentemperatur ist es ohne Klimaanlage nicht auszuhalten.

Bild könnte enthalten: 1 Person, steht und Innenbereich Bild könnte enthalten: 3 Personen, Personen, die sitzen und im Freien

Somit verspäteten wir uns um einige Stunden, sodass wir dann am späten Nachmittag endlich in Pantanal angekommen sind und erstmal ein kühles Bad in dem Pool des Hotels nehmen konnten.

Bild könnte enthalten: 7 Personen, Personen, die lachen, Pool, im Freien und Natur

Bild könnte enthalten: 4 Personen, Personen, die lachen, Pool, Schwimmen, im Freien und Natur

Abends haben wir noch ein paar Kennenlernspiele gemacht und eine weitere kleine Einweisung bekommen.

Bild könnte enthalten: 1 Person, steht und im Freien Bild könnte enthalten: 3 Personen, Personen, die sitzen

04.11.2019-Pantanal

An unserem ersten richtigen Tag in Pantanal wurden wir in Gruppen aufgeteilt in denen wir die Möglichkeit hatten, Pantanal und seine beeindruckende Tierwelt auf verschiededene Arten kennenzulernen. Nach einem ausgiebigem Frühstück starteten wir unseren kleinen Trip:

Bild könnte enthalten: Innenbereich und Essen Bild könnte enthalten: 3 Personen, Personen, die sitzen, Personen, die essen, Tisch, Essen und Innenbereich Bild könnte enthalten: 4 Personen, Personen, die lachen, Personen, die sitzen und Innenbereich

Während die anderen Gruppen an diesem Tag eine Bootstour und einen Ausritt auf Pferden machten, ging unsere Gruppe auf Safari und machte Piranhafishing.

Auf der Safari sind wir mit einem großen Truck der Farm ca. 1 1/2 Stunden durch Wiesen, Felder und Wald gefahren. Zwischendurch sahen wir einige Tiere, weswegen wir jedes Mal einen kleinen Halt einlegten, um Fotos zu machen. Wir hatten die Möglichkeit Alligatoren, Tuiuius (Wahrzeichen Pantanals), Papageien, Wellensittiche, Eidechsen, Otter und Capybaras zu sehen. Auch Fußspuren vom Jaguar konnten wir auffinden. Nach der Safari sind wir dann noch "ein kleines bisschen" in den Wäldern und Wiesen gewandert. Jedoch bekamen wir dort kein einziges Tier zu Gesicht. Wir liefen ca. 1 Stunde in der knalligen Sonne umgeben von gar nichts mit lauwarmen Wasser in der Hand herum - Es war wirklich sehr anstrengend! Wären wir noch mehr gelaufen, wären wir vermutlich umgefallen vor Erschöpfung.

 

Nach diesem Abenteuertrip gab es dann erstmal ein ausgiebiges Mittagessen nach traditionell brasilianischer Art:

Bild könnte enthalten: Feuer, Nacht und Innenbereich Arroz (Reis), Arroz integral, Feijao (Bohnen), Carne (Fleisch); Nachtisch: Doce de leite

Am Nachmittag ging es dann mit dem entspannteren Programm weiter: Piranhafishing

Erneut habe ich gemerkt, dass ich kein Geduldsmensch bin und zudem kein Talent fürs Angeln habe... Bei mir haben innerhalb von 4 Stunden ca. 5000 Fische mein Fleisch aufgegessen, aber ich habe nicht einen davon fangen können. Dazu wurden die Alligatoren ganz aufmerksam als sie uns bemerkten, sodass alle 2 Meter ein Alligator neben uns lag und uns beim Angeln beobachtet hat.

(Ich wollte hier eigentlich ein Video einblenden, aber ich hab immernoch nicht verstanden wie man das macht :)

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Personen, die stehen, Himmel, Kind, Baum, Shorts, Wolken, im Freien und Natur Bild könnte enthalten: 1 Person, steht, Berg, Himmel, im Freien, Natur und Wasser Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Personen, die stehen, Baum, Himmel, im Freien und Natur Bild könnte enthalten: 1 Person, lächelnd, steht, im Freien, Natur und Wasser

 05.11.19

An diesem Tag ging es für mich und meine Gruppe auf eine kleine Bootstour auf dem Fluss. Wir waren nun also mit ca. 8 Personen in einem kleinen Boot. Während der Bootstour schwammen Aligatoren, Otter, Piranhas und Capybras um unser Boot herum. Zudem haben wir auch Affen und einige Vogelarten gesehen, wie z. B. den für Pantanal berühmten Tuiuiú. Nach einiger Zeit kamen wir an eine Stelle des Flusses, wo das Wasser so flach ist, dass das Boot stecken geblieben ist. Umgeben von Piranhas und Aligatoren mussten wir also alle aussteigen und das Boot ca. 30m durch den Fluss ziehen. Ich war schon wieder total fertig mit den Nerven :) Dieses Prozedere durften wir dann auch ganze zwei Mal machen, auf dem Hinweg und auf dem Rückweg. An einer Seite des Ufers (während wir durch das Wasser liefen) konnten wir frische Abdrücke von mehreren Jaguars sehen - Zu Gesicht bekommen, haben wir aber keinen.

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Himmel, Baum, im Freien, Natur und Wasser Bild könnte enthalten: im Freien, Wasser und Natur

Am Nachmittag hatten wir die Möglichkeit die Umgebung auf Pferden zu erkunden. Das war natürlich erstmal mein persönliches Highlight.

Bevor es jedoch los ging, erzählten uns die Begleiter der Gruppe, worauf wir achten müssen. Dabei wurde auch ein Sicherheitshinweis zu meinem Pferd genanntf: Es darf kein Pferd direkt hinter meinem laufen, da dieses austritt...

Erstmal lief auch alles ganz gut, wir konnten eigenständig mit den Pferden traben und gallopieren, aber dann zum Ende hatte mein Pferd wohl noch Lust auf Stress. Die anderen sind allerdings auch sehr nah an mein Pferd gekommen. Jedenfalls fing es dann auszutreten und ich saß da mit meinem Talent und hab versucht nicht runterzufallen. Der Begleiter hingegen, saß mit einem breiten Grinsen gemütlich auf seinem Pferd...eine ganz tolle Hilfe. Das Ganze passierte dann auch ungefähr 4 Mal.

 Bild könnte enthalten: Pferd, Himmel, im Freien und Natur

Fotoshooting am Abend:

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Baum, Himmel, im Freien und Natur

Den letzten Abend in Pantanal ließen wir an einem gemütlichen Lagerfeuer ausklingen.

Bild könnte enthalten: Baum, Nacht, Himmel, im Freien und Natur Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Feuer, Nacht und im Freien Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Nacht, Baum und im Freien

06.11.2019

Am letzten Tag beobachteten wir den Sonnenaufgang mitten in der Floresta

Bild könnte enthalten: 5 Personen, Personen, die lachen, Himmel, Dämmerung, im Freien und NaturBild könnte enthalten: 4 Personen, Personen, die lachen, Himmel, im Freien und Natur

Zudem haben wir alle zusammen noch eine Wanderung durch die Wälder und Wiesen Pantanals gemacht. Zum Glück haben wir keine Schlangen gesehen, dafür aber jede Menge Kriechtiere. Auch Affen sind uns über den Weg gelaufen.

Vor unserer wanderung wurde uns erklärt, dass wir eventuell Zickzack laufen müssen wenn Gefahr droht-Zum Beispiel durch Bienen oder andere Tiere, die einen angreifen könnten. Zu diesem Notfall kam es aber letztendlich nicht :)

Wer einmal nach Brasilien kommt, sollte sich auf jedenfall mal die Pantanalregion anschauen. Überall gibt es exotische Pflanzenarten, wilde Tiere (die größte Wildtierregion Südamerikas), Flüsse, Seen.

Normalerweise wäre es in Pantanal die Saison, wo alles mit Wasser überschwemmt und grün ist. Jedoch gab es auch hier Waldbrände. Es war sehr traurig anzusehen. Wir sind auf dem Hinweg nach Pantanal ca. eine halbe Stunde an einem Gebiet langgefahren, welches komplett abgebrannt war und teilweise immer noch brannte. Allerdings kümmert sich dort keiner darum, denn laut den Brasilianern passiert dies jedes Jahr-An die Umwelt wird dabei nicht gedacht :(

So sollte es eigentlich aussehen:

Bildergebnis für pantanal Bildergebnis für pantanal

Nach dem Mittagessen machten wir uns gemeinsam auf den Weg nach Bonito.

Dort angekommen, bezogen wir unsere Zimmer und ab ging es zum Pool. Am Abend bestellten wir Pizza und danach wurden fleißig Pins getauscht und eine kleine Orientation über die Regeln in Bonito gemacht.

Bild könnte enthalten: 1 Person, sitzt und Kind Bild könnte enthalten: 2 Personen, Personen, die stehen

 07.11.19

Am ersten vollen Tag hieß es für uns ab zur Estância Mimosa. Diese wunderschöne Wald und Wasserfalllandschaft ist nicht umsonst der beliebteste Ort in Brasilien für Ökotourismus. Aufgeteilt in 2 große Gruppen wanderten wir ca. 4 Stunden an 16 Wasserfällen  vorbei und durften bei einigen sogar baden gehen (aber natürlich mit Schwimmweste und dazu noch spezielle Schuhe aufgrund der Steine im Wasser. Das war wirklich ein tolles Erlebnis und einer meiner Favoriten der ganzen Reisen.

Nach dem Mittagessen machten wir uns auf den Weg zum Projeto Jiboia. Das Projeto Jiboia hat ein Ehemaliger Rotaryaustauschschüler aufgebaut und es gezielt darauf angelegt, den Leuten die Angst vor Schlangen zu nehmen.

Als erstes hielt er einen kleinen Vortrag über Schlangen und dann fragte er schließlich, wer Angst hat vor Schlangen. Ich war ziemlich erstaunt, dass ich die einzige bei einer Gruppe von 30 Leuten war. Naja und damit fing es dann an. Er fing an mich auszufragen warum ich denn Angst hätte usw. Beantworten konnte ich die Frage zwar nicht, was aber klar war für mich, ich werde mich diesem Tier nicht nähern.

Danch war auch erstmal alles gut und er weiter erzählt bis er dann wieder zu mir zurück kam und meinte du bist die erste die nach vorne geht und die Schlange hält. natürlich war ich dann erstmal völlig fertig und hab ne Runde geheult. Wer mich kennt, weiß, dass ich panische Angst vor Schlangen habe und mir auch sonst diese ganzen Tiere wie Echsen und Spinnen usw. ungeheuer sind.

Die Gruppe hat mich letztendlich so angefeuert, dass ich mich dann doch nach vorne getraut habe. Der Mann der dort arbeitet hat auch nicht aufgegeben, sodass ich schließlich heulend mit einer Schlange um den NAcken für ein Foto posiert habe. Später habe ich mich dann tatsächlich noch ein 2. Mal getraut.

Bild könnte enthalten: 2 Personen Bild könnte enthalten: 1 Person, lächelnd, steht und Text Bild könnte enthalten: 1 Person, lächelnd, steht, Shorts und Text 

Ganz viele der Leute von der Reise haben mir gesagt, wie stolz ich auf mich sein kann usw. Aber natürlich gibt es immer einen, der einen runtermacht- Natürlich ein deutscher! Er hat mich erstmal ausgelacht und meinte nur, dass wäre ganz schön affig gewesen und ich wäre mehr oder weniger eine Dramaqueen. Davon habe ich mich letztendlich aber nicht mehr beeinflussen lassen. Es ist jedes Mal wieder lustig zu sehen, wie freundlich alle anderen Austauschschüler aus andren Ländern sind und man dann einen Deutschen trifft und weiß, was man an unserer deutschen Kultur nicht vermisst- Ganz klar, die Deutschen sind immer nur am rummeckern und suchen Probleme an allen anderen.

Am Abend fuhren wir gemeinsam in die Stadt und hatten Zeit einpaar Souvenirs zu shoppen ;)

08.11.2019

Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Weg zur "Gruta do Lago Azul"-Eine Höhle mit einem See mit sehr blauem Wasser. Diese ist ein weit bekannter Ort in Brasilien für Ökotourismus.

Einfach nur wunderschön:

Anschließend fuhren wir mit dem Bus zum Rio Formoso, welcher ein 8 km langer Fluss mit kleinen Wasserfällen ist. Dort machten wir Rafting... Oder mehr oder weniger eine Paddeltour mit 4 kleinen Wasserfällen. Es war nichts großartig spektakuläres, aber es hat trotzdem Spaß gemacht.

(Foto vom letzten Jahr-Wir haben unsere immernoch nicht bekommen)

Am Abend ging es wieder in die Stadt. Wir aßen alle gemeinsam in einem Restaurant und hatten danach noch Zeit ein paar kleine Einkäufe für den nächsten Tag zu machen.

09.11.2019

Am letzten Tag in Bonito konnten wir das Highlight der ganzen Reise erleben. Für uns ging es nämlich zum Rio da Prata, einem Fluss mit kristallklarem Wasser und jeder Menge Fische. Wir durften also nicht nur im Fluss schwimmen. Nein...Wir hatten die Möglichkeit eine 3 Stündige Schnorcheltour bis zum Ursprung des Flusses zu machen!!!

Unser Guide erzählte und vor dem Start, dass es in dem Fluss Alligatoren, Capybaras und Schlangen (aaaaaaaaa) gibt. Da war mir dann doch schon etwas mulmig zumute. Daraufhin hatte ich jedes Mal ein bisschen Angst, wenn wir ganz knapp über Pflanzen geschnorchelt sind, dass da plötzlich eines dieser Tiere auftaucht hahaha.

Mit Neoprenanzug, Taucherbrille, Schnorchel und speziellen Wasserschuhen ging es für uns ab zum Fluss. Bevor es losgehen konnte mussten wir alle einmal vor unserer Begleitung zeigen, ob wir alles richtig machen. Man durft keine Schwimmbewegung mit den Beinen machen, sondern nur mit den Armen. Ich muss sagen die ersten 10 Minuten für mich waren ziemlich schwierig, da ich ja sowieso nicht so ein Tauchtalent bin und mir immer Wasser in die Brille oder in den Schnorchel gelaufen ist. Aber mit der Zeit wurde es dann besser!

Wir sahen sehr viele verschiedene Fischarten, Korallen, viele Pflanzen usw. Die die die Gruppe anführten bekamen sogar ein Tapir und ein Capybara zu Gesicht. Aber so süß die Capybaras auch sind, sie sind gefährlich. Also hieß es dann plötzlich wir müssten jetzt mal ganz schnell schwimmen-Ich war natürlich wieder fertig mit den Nerven, weil ich, die kleine Janne, nicht das Tempo von den ganzen großen Jungs in meiner Gruppe mithalten konnte :)

Es hat sehr viel Spaß gemacht und war mein persönlicher Favorit der Reise.

Auch von dieser Aktion sind die Fotos noch nicht eingetroffen. Hier ein paar Fotos damit ihr euch das ganze vorstellen könnt:

Bildergebnis für rio da prata Bildergebnis für rio da prata Bildergebnis für rio da prata

Bildergebnis für rio da prata

10.11.2019

Am letzten Tag ging es am frühen Morgen zurück nach Campo Grande. Die ersten nahmen ihren Flug schon um 12:00Uhr Mittags. Einige andere und ich hingegen, mussten noch 8 Stunden im Shoppingcenter verbringen (Es war uns nicht erlaubt das Gebäude zu verlassen). Mir ist es noch nie so schwer gefallen mich im Shoppingcenter aufzuhalten wie dieses Mal. Wir waren einfach nur noch Müde und kaputt von der Reise und das einzige was wir wollten, war nach Hause zu fliegen.

Nach diesen 8 Stunden warten im Shoppingcenter (Ich habe die Zeit dort genutzt um einiges zu Essen-Das einzige was gegen die Langeweile geholfen hat) fuhren wir dann endlich zum Flughafen. Dieser Internationale Flughafen in Campo Grande ist nur leider so klein, dass es gefühlt 3 Shops gibt und nur einer davon geöffnet hatte-Essen war da dann nicht mehr drin :( Wir überlegten Pizza zu bestellen, aber machten es letztendlich dann doch nicht. Unser Gepäck konnten wir auch erst nach ca. 4 Stunden warten abgeben. Insgesamt warteten wir also an diesem Tag mehr als 12 Stunden bis unser Flug ging, es war soooo anstrengend!!! Von Campo Grande flogen wir nach Campinas (Sao Paulo), wo wir dann nochmal 4 Stunden Aufenthalt hatten. Auf den unbequemen Bänken habe ich es im Gegensatz zu den zwei anderen Austauschschülern nicht geschafft zu schlafen. Das heißt mit der Zeit bin ich vor Langerweile und Müdigkeit fast ausgerastet.

In Vitoria angekommen brauchte ich erstmal ca. eine Woche um mich von der Reise zu erholen. Aber am selben Tag meiner Ankunft war mit mir nichts mehr anzufangen. Ich habe es nochnichtmal geschafft ein kleines bisschen von der Reise zu erzählen kkk

Es war eine wundervolle Reise und ich bin sehr dankbar dass meine Eltern mir das alles ermöglichen!!!

 

Der Austausch ist nicht immer einfach :)

Nun wollte ich auch mal etwas anderes hier auf meinem Blog ansprechen. Ein Austausch hat nicht nur positive Seiten. Wer sich dafür interessiert, was es heißt im Ausland zu sein und vor welchen Herausforderungen man steht, kann sich dies gerne mal durchlesen.

Ich möchte hier keinen beunruhigen (dies geht vor allem an meine lieben Großeltern), mir geht es super hier!!!

Bildergebnis für austauschjahr sprüche

 

Auch wenn es für Außenstehende oft so aussehen mag, der Austausch ist kein Urlaub! (Natürlich macht man super tolle Aktionen im Gastland und reist usw.)

Der erste Monat war glaub ich so ziemlich der beste Monat meines Lebens. Wir haben so viel erlebt, wir sind gereist, wir haben Sigthseeing gemacht und allgemein war alles neu, super aufregend und toll. Auch die ersten Wochen in der Schule waren super- Alle haben sich für einen interessiert, hatten Fragen und wollten unbedingt etwas mit mir unternehmen.

Im zweiten Monat wurde alles schon etwas mehr zum Alltag, ich bin schon zum Teil der Familie geworden und hatte auch das Gefühl schon ein paar Freunde gefunden zu haben.

Dennoch gab es ein paar Probleme, wie zum Beispiel mit der Sprache. An sich wusste ich schon einige Sachen auf portugiesisch, allerdings hatte ich in Gesprächen nicht wirlich den Mum dazu dies auch anzuwenden. Ich hab also oft nur mit Ja oder Nein, ich weiß nicht oder auf Englisch geantwortet. Das heißt, ich hatte das Gefühl nie die Sprache zu lernen und war total frustriert. Dazu kam dann noch die tägliche Langeweile - In der Schule hab ich zu Anfang außer ein paar Wörter gar nichts verstanden, also war es ziemlich anstrengend dort zu sein. Nach der Schule war ich dann Zuhause. Meine Familie geht, wie alle Brasilianer nach dem Mittagessen, immer auf Ihre Zimmer und kommt dann irgendwann abends zum Essen wieder raus. Auch meine "Freunde" hatten nicht wirklich Zeit für mich, sodass ich Tag für Tag nach der Schule allein in meinem Zimmer gewesen bin oder den ganzen Tag NETFLIX geschaut habe - Ich wusste nicht, dass man sich so doll langweilen kann.

Solche "kleinen Austauschschülerprobleme" werden mit der Zeit echt zu einem großen Problem und es frustriert einen sehr. Dadurch habe ich auch wieder mehr an Zuhause gedacht (Ich hatte kein Heimweh!!!) - also mehr, warum ich das überhaupt mache mit dem Austausch. Ich habe mir so viele Fragen gestellt... Warum kann ich nicht wie jeder andere Mensch, ganz normal die Schule in Deutschland zu Ende machen? Warum muss ich immer was anderes machen als alle Anderen? Warum bin ich nicht einfach zu Hause geblieben und hätte was mit meinen tollen Freunden gemacht? Warum, warum, warum.....

Aber auch das ging dann nach einiger Zeit  und ich habe mich wieder deutlich besser gefühlt!!!

Jetzt bin ich schon 3 Monate und knapp 2 Wochen hier in Brasilien. Ich habe jetzt hier meinen normalen Alltag, hab mich an die Sprache gewöhnt, an die andere Kultur, an die Schuluniform (auch wenn ich es vermisse so zur Schule zu gehen, wie ich will) usw.

Allerdings gibt es bei mir immernoch ein Problem mit den Freundschaften. Hier in Brasilien sind die Freundschaften sehr eng und es gibt sehr viele Gruppen. Es ist also nicht leicht in eine Freundesgruppe komplett rein zu rutschen. Zudem knüpfen Capixabas nicht so leicht Freundschaft mit neuen Leuten, wie mir erzählt wurde. In der Schule bin ich als "Gringa" natürlich bekannt (als einzige mit wirklich blonden Haaren falle ich natürlich auf) und es gibt auch viele Leute, die gerne was mit mir machen würden bzw. sehr interessiert sind. Aber letztendlich trifft man sich dann doch nicht, denn es werden hier mehr oder weniger oft leere Versprechungen gemacht. An sich hatte ich hier auch schon eine Freundesgruppe gefunden, wobei die Mädels grundlegend anders sind als ich. Hier steht das Aussehen deutlich im Vordergrund: Hier noch ein bisschen Schminke und da noch ein bisschen Nagellack und iiihh Sport, das geht gar nicht...

Jedenfalls fing es vor 2 Wochen an, dass sie nicht mehr wirklich mit mir geredet haben und nachdem ich sie über einen Freund dann darauf angesprochen habe, war dann Funkstille (Ich hab nicht den leisesten Schimmer was passiert ist). Natürlich hatte ich in der Schule noch ein paar andere Leute zum Reden. Aber es ist eben nicht einfach, wenn man keine Freunde hat bzw. wenn man sich trotz Freunden, mit denen was unternimmt, alleine fühlt.

 

Jetzt langsam hab ich wieder Konakt mit den Leuten aufgebaut und es geht mir schon deutlich besser. Ich denke es ist auch auf die Sprache zurückzuführen. Ungefähr vor einer Woche hab ich mich, meiner Ansicht nach, komplett verändert. Von einem auf den anderen Tag. Ich habe einfach mal auf Portugiesisch losgesprochen, habe ein Vortrag auf Portugiesisch gehalten, mit wildfremden Leuten beim Coxinhamann geredet usw.

Für diese Woche habe ich tatsächlich auch endlich mal jemanden gefunden, der Zeit hat mit mir was zu machen :) Zudem kommt heute endlich das Mädchen aus Litauen an, sodass ich nicht mehr die einzige Gringa in der  Schule bin.

Es ist also alles auf dem aufsteigenden Ast und mit meinen Freunden ist wieder alles gut :)

Außerdem gehe ich diese Woche auf Reisen: Es geht für mich am Samstag nach Pantanal & Bonito, wo die letzten unerforschten Naturreservate der Welt, mit dem größten Wildreservat auf dem amerikanischen Kontinent, zu finden sind.

Bildergebnis für austauschjahr sprüche

 

Mittagessen in einem brasilianischen Restaurant

Heuter war ich mit meiner Familie in einem brasilianischen Restaurant. Ich probiere hier immer neue Sachen aus. Jetzt habe ich es sogar gewagt, Tintenfisch zu probieren!

Es gab eine Pfanne mit Reis, Tintenfisch und irgendwas grünem, Kokosnuss gefüllt mit Garnelen und leckerer Soße, Reis und Kartoffeln (so ähnlich wie Chips)

 

Rotarymeeting mit Governor

Heute war die Governor(in) in unserem Rotaryclub, RC Vitoria-Praia do Canto, zu Besuch.

Ich war in diesem Rahmen sowohl als Austauschschülerin als auch als Interactmitglied vertreten. Dazu habe ich sogar einen neuen Pin ergattert.

Ich, Governor(in), Guilherme (Rebound - Er war letztes Jahr in Deutschland)

 

Oktoberfest Espirito Santo

12. Oktober

In Brasilien ist man ein großer Fan von Deutschland, weswegen auch hier das Oktoberfest gefeiert wird. In Blumenau, im Staat Santa Catarina, findet das 2. größte Oktoberfest der Welt statt.

Aber auch hier in Vila Velha gab es ein kleines Oktoberfest, wo wir Rotaryaustauschschüler (Emma, Jorgen, Viki und ich) mit den AFS Austauschschülern hingingen. Ich muss sagen, ich hatte mir das ganze etwas cooler vorgestellt. Das ganze Fest war mehr so nach dem Motto "Brazilians try to be german...". Die Musik und die Kleidung war zwar dem Anlass entsprechend (Die Musik war natürlich auf portugiesisch - Das war ziemlich lustig, deutsche Lieder auf Portugiesisch zu hören. Das Essen war jedoch ein Reinfall. Als ich gelesen hatte, dass es Brezen gibt, hatte ich mich total gefreut. Voller Erwartung warte ich dann also auf meine Brezel (Tradicional) und was bekomme ich...richtig! - Churros mit Zimt und Zucker in Form einer Brezel. Dementsprechend war ich dann auch super gelaunt - kkkk.

Wie eben schon erwähnt, haben wir uns mit den AFS Austauschschülern getroffen. Sie waren sehr nett, jedoch hat man sofort gemerkt, dass sie hier eben kaum Regeln haben bzw. sich von ihrer Organisation keiner dafür interressiert wenn was falsch gemacht wird. Die Counselor(in) und Organisatoren von AFS sind hauptsächlich Leute, die selbst schon einen Austausch gemacht haben und um die 18- 22 Jahre alt sind. Es ist also nicht ganz so einfach mit Ihnen zusammen Zeit zuverbringen - allein aufgrund der Regelunterschiede!

Aber trotzdem hat es Spaß gemacht, sich mal über die Erfahrungen auszutauschen und noch mehr Austasuchschüler kennenzulernen.


13. Oktober

Heute war ich erneut auf dem Oktoberfest, zusammen mit meiner Gastmam zum Mittagessen. Nun war ich mal die Person, die sich mit dem Essen auskannte. Es gab Eisbein, Currywurst, Bratkartoffeln, Kroketten, Schnitzel usw.

Ich entschied mich letztendlich dazu Currywurst für uns zu bestellen. Alle Gerichte waren auf deutsch geschrieben.  Als ich bestellt habe, hat es aber keiner verstanden - Das ist also nicht die schlauste Lösung ... . Die Brasilianer kennen nur ihre Aussprache der Namen und nachdem meine Gastmutter dann 5 Mal versucht hat, den Namen auszusprechen, wurden wir endlich verstanden,

Natürlich hatte ich mir wieder Hoffnungen gemacht ... . Es hat gut geschmeckt, jedoch hatte es rein gar nichts mit einer Currywurst zu tun. Die Wurst war eine typische Churrascowurst, die etwa so aussieht wie die Kochwurst in der Linsensuppe und die Currysoße war die Heinz-Barbecuesoße - also nicht so der Burner. Zumindest hat es meiner Familie geschmeckt, aber ich habe ihnen versprochen schon noch mal eine richtige Currywurst für sie zu machen.